Wie jedes Jahr lud das Stiftskapitel zur Tassilovesper ein und setzte die diesjährige Vesper ganz in das Zeichen von prägenden Persönlichkeiten, wie Verwalter Johannes Müller und Dr. Heinz Nußbaumer.
Der Namenstag des Bayernherzogs Tassilo III. am 11.12. ist jedes Jahr Anlass zu einer Vesper mit den Stiftskanonikern. Die diesjährige Vesper stand allerdings besonders im Zeichen des Verwalters Dr. Johannes Müller der seit mittlerweile 50 Jahren die Geschicke des Stiftes, in enger Zusammenarbeit mit dem Propst, lenkt. Nicht nur sein unablässiges Engagement in allen Belangen, sein Wissen und seine Professionalität wurden hervorgehoben, sondern auch die Tatsache, dass trotz aller 'Geschäftstüchtigkeit' Dr. Müllers Gespür für Menschen bei allerlei Entscheidungen miteinfließt.
Nach diesen lobenden Worten über den Stiftsverwalter hielt der Obmann des Vereins der Freunde des Stiftes Mattsee, Hofrat Mag. Reinhold Mayer, noch eine Ansprache in memoriam des langjährigen Vereinsmitglieds und Chefredakteur der Stiftsblätter Dr. Heinz Nußbaumer, der im Oktober, kurz nach Fertigstellung der diesjährigen Stiftsblätter, verstorben war. Darin hob Mayer neben Nußbaumers Vielseitigkeit und Weltkenntnis seine außergewöhnliche Gabe hervor, "das Glück und die Freude zu genießen, die aus dem Zauber der Kleinheit wachsen können." Im Anschluss an diese Hommage an den Wahlmattseer bedankte sich Stiftspropst Erber bei Dr. Johannes Müller für seine langjährigen Dienste mit einem Bild der Künstlerin Soja Litvinowa, deren Sonderausstellung derzeit im Stiftsmuseum zu bewundern ist.
Großen Dank für die feierliche musikalische Gestaltung der Vesper ergeht an Ing. Georg Djundja an der Orgel und den Diabellichor aus Mattsee unter der Leitung von Gabriela Graf-Wilhelm.










