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Rückblick 2017: Jahreswende auch im Stiftsmuseum Mattsee

21.12.17  

„Stille“ zum Innehalten und Vorbereiten für das Neue Jahr.

Stille und Einkehr - ein Traum, der viele von uns begleitet, eine Sehnsucht, die kaum Aufwand und Kosten verursacht, aber dennoch so schwer erreichbar scheint. Vielen Besuchern gelingt es offenbar, diese Stille und Einkehr im Museum zu finden. Sie kommen immer wieder und bekunden es in Gesprächen und im Gästebuch.

Unser Stiftsmuseum bewahrt viele Kunstschätze, eine Fülle von Geschichte und Geschichten, die Führungen spannend und zum Erlebnis machen. Und Sie haben durch Ihr Interesse am Stiftsmuseum, durch Ihre Besuche, Gespräche und Teilnahme an Führungen 2017 zu einem sehr erfolgreichen Museumsjahr gemacht. Wir danken Ihnen und laden Sie herzlich ein, uns auch 2018 zu begleiten und durch Ihre Besuche auszuzeichnen.

Sammlung Vinzenz Schreiner

In den letzten Monaten hat Josef Sturm im Zusammenwirken mit dem Künstler Vinzenz Schreiner das Oratorium (vormals ein Gebetsraum für Propst Josef Norbert Unfried, 1948-1972) neu gestaltet, um seine Sammlung wertschätzend zu präsentieren. Für Vinzenz Schreiner ist dieser Raum ein Stück Heimat geworden. Diesen Raum wollen wir im Frühjahr 2018 bei einer Feierstunde zusammen mit dem Künstler eröffnen und zeigen.

Darüber hinaus finden sich seine Werke und Arbeiten im ganzen Museum und in der Stiftskirche, im Besonderen der eindrucksvolle Kreuzweg im Kreuzgang und das Relief beim Priestergrab am Friedhof. Vinzenz Schreiner bedauert sehr, dass er mit 89 Jahren nochmals umsiedeln musste, da das Kneipp Kurhaus Aspach mit November 2017 geschlossen und aufgelöst wurde. Schreiner ging zurück zu seinen Wurzeln nach Wien. Gerne wäre er auch nach Mattsee übersiedelt.

Schenkungen

Wir freuen uns aber auch, dass viele Freunde dem Stiftmuseum immer wieder Kostbarkeiten aus ihrem Besitz schenken, u.a. Sterbebilder von Mattseern aus dem 19. Jahrhundert von Dorli Rauscher und Elfriede Zick, eine Stehlampe v. Bernhard Költringer, v. Peter Schnabl eine Glasbox-Vitrine, v. Theo Mühlböck ein Notenpult. „Danke“ an die Mitarbeiter und die Frauen, die uns beim Putzen helfen. Danke an Fotograf Franz Wagner und an alle stillen Helfer und Gönner.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Eröffnung der Ausstellung über Maria Theresia

Unser Stiftspropst Mag. Franz Lusak konnte an diesem Abend rund 130 Besucher begrüßen, darunter viele Ehrengäste. Stellvertretend für alle nennen wir hier Prälat Dr. Johannes Neuhardt, Mitbegründer des Stiftsmuseums vor vierzig Jahren, Altabt Nikolaus Wagner, Michaelbeuern, Stiftsdekan W. Renoldner aus Altötting, Hannah und Marko Feingold und Prof. Hermann Mayrhofer. Zum Abschluss wurde die Europahymne „Ode an die Freude“ gesungen und es war ein heiterer und anregender Abend bei netten Begegnungen und Gesprächen.

Tausende Besucher besichtigten diese Ausstellung, die am 30.11.2017 wieder geschlossen wurde. Diese kleine aber feine Ausstellung war die einzige zu diesem Thema im Bundesland Salzburg! Die Publikation über diese Ausstellung, ein kleiner Vorrat ist noch vorhanden, kann im Pfarrhof oder bei Josef Sturm (Tel. 0664/2027134) um € 5,-- erworben werden, vielleicht als kleines geschichtliches Weihnachtspräsent. Ab Jänner wird die Publikation über die Homepage abrufbar sein.

Wie spannend auch Grabtafeln sein können, zeigte die Führung „Auf Spurensuche-Epitaphien im Stift“

Durch die fachkundige Übersetzung und großartige Aufbereitung durch Franz Steiner AÖ und Dr. Helmut Herold Mühldorf konnten der Stiftsarchivar Prof. Dr. Adi Hahnl gemeinsam mit Dr. Hemma Ebner 14 Grabplatten präsentieren und erklären. Es nahmen rund 100 Besucher daran teil. Danke.

Eine große Freude ist es auch, dass so viele Einheimische unser Museum besuchen. Führungen werden oftmals auch verbunden mit Geburtstagen, Hochzeitstagen, Schülertreffen, Maturajubiläen und nach standesamtlichen Trauungen. Davon profitiert auch unsere gute Gastronomie im Ort. Die Gäste sind oft überrascht und sehr erfreut darüber, was sie im Museum zu sehen bekommen und dass man auch dafür eine Führung buchen kann.

Wir sind dankbar und zuversichtlich zugleich. Wir hoffen, unsere Aufgaben auch im Jahr 2018 gut und zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen zu können. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen.

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Josef Sturm, Propst Franz Lusak Abt Nikolaus u. Hermann Mayrhofer
Prälat Dr. Johannes Neuhardt
Prälat Dr. Johannes Neuhardt und Josef Sturm
Besucher im Stiftsmuseum singen die Europahymne
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